Junge Menschen sitzen auf einer Bank und halten verschiedenfarbige große Sprechblasen aus Papier in die Luft

Dialog-Teams - Der Weg zum dauerhaften Dialog

Dialog FÜR Demokratie setzte sich das Ziel, Möglichkeiten für einen langen und tiefergehenden Dialog zu schaffen. Denn: Zu einem Dialog gehört mehr als nur ein kurzes Treffen. Nur in einem langfristigen Austausch kann eine Vertrauensbasis entstehen, in der Gemeinsamkeiten gefunden, Unterschiede verstanden sowie toleriert und mögliche herausfordernde Themen konstruktiv diskutiert werden.

Das Projekt Dialog FÜR Demokratie schuf hierfür Rahmenbedingungen, indem es finanzielle, strukturelle und inhaltliche Unterstützung anbot. Dabei sollte der Austausch innerhalb des Dialog-Teams und die nachhaltige Vernetzung der lokalen Jugendverbände im Vordergrund stehen. Darüber hinaus sollten sich die Dialog-Teams inhaltlich neuen Facetten des Dialogs und der Demokratiestärkung widmen. Unter anderem zu folgenden Themen:

  • Vertiefungen zu den Themen Identität und Vorurteile aus Rent a Workshop durch z. B. Filmworkshops 
  • Der Beitrag von Religionen zur Menschenwürde, zur Demokratie und zum Pluralismus in Christentum und Islam
  • Religionen in einer säkularen Gesellschaft
  • Der Umgang mit religiös begründetem und politischem Populismus
  • Gendervorstellungen in den Religionen
  • Gewalt und Religion

Die Themen waren durch eigene Vorschläge erweiterbar, die an die Projektverantwortlichen herangetragen werden konnten. Die Reihenfolge der Themen war bewusst gewählt. Die Absicht war, mit verbindenden und neutraleren Themen zu beginnen und mögliche konfliktträchtige Themen erst dann aufzugreifen, wenn bereits eine Vertrauensbasis zwischen den Dialogführenden bestand.

Je nach Thema wurden Expert_innen auf dem jeweiligen Gebiet aus der Jugendarbeit, der Wissenschaft oder anderen Einrichtungen einbezogen.

 

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