Forschungsprojekt SchutzNorm

Logo Projekt SchutzNorm

Der Bayerische Jugendring war 2018 - 2021 Praxispartner der HAW Landshut in dem Interdisziplinären Forschungsprojekt „SchutzNorm - Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit - Normalitätskonstruktionen von Gewalt und Sexualität unter Jugendlichen“. Inzwischen ist dieses Projekt abgeschlossen, einige Ergebnisse sind in den Präsentationen (hier unter "Downloads") zu finden. Zum Abschluss des Projektes erschien die Broschüre "Qualitätsstandards für Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit", die hier unter den Downloads zur Verfügung steht

Im Rahmen des Verbundvorhabens nahmen Wissenschaftler_innen an vier Projektstandorten gemeinsam mit je einem Praxispartner folgende Handlungsfelder näher in den Blick: Kiel: Jugendsozialarbeit; Kassel: internationale Jugendarbeit; Hildesheim: offene Kinder- und Jugendarbeit; Landshut: Jugendverbandsarbeit.

Worum es ging:

Schutzkonzepte zur Sicherstellung der Rechte von Kindern und Jugendlichen knüpfen bisher kaum an den Vorstellungen von Sexualität und Gewalt von Jugendlichen an. Darum war es das Anliegen des Verbundvorhabens, die Sichtweisen der Jugendlichen und ihre eigenen Vorstellungen von „Normalität“ im Kontext von Sexualität und Gewalt zu erheben und in Schutzkonzepte einfließen zu lassen.

Was getan wurde:

Um Informationen aus der Perspektive von Jugendlichen zu erfassen, wurden Forschungswerkstätten durch, in denen Jugendliche für Peer-to-Peer-Erhebungen angeleitet wurden. Hierfür haben die Forschenden in einem partizipativen Ansatz gemeinsam mit Jugendlichen die Forschungsinstrumente und Methoden entwickelt. Es wurde eine Online-Befragung durchgeführt und bereits existierende Schutzkonzepte analysiert.

Projektdauer: 07/2018 – 06/2021

Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln des BMBF.

Ansprechpersonen bei der HAW Landshut:

Sonja Riedl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Sonja.Riedl@haw-landshut.de

Prof. Dr. phil. Mechthild Wolff
Projektleitung am Standort Landshut
mechthild.wolff@haw-landshut.de