20.02.2012

Der Bayerische Jugendring beteiligt sich an dem Aufruf zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Das Engagement für eine tolerante und demokratische Gesellschaft und gegen nationalistisches oder rassistisches Gedankengut sind Kern der Jugendarbeit in Bayern. Deshalb rufen wir alle Engagierten in der Jugendarbeit auf, am Donnerstag, 23. Feburar 2012, um 12 Uhr für eine Schweigeminute innezuhalten. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt. Auch wir wollen ein Zeichen setzen im Gedenken an die Opfer und ein Zeichen zur Unterstützung aller, die sich mit ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass in unserer Gesellschaft einsetzen. Der Bayerische Jugendring ist Träger der Landeskoordinierungstelle gegen Rechtsextremismus, berät alle, die sich engagieren wollen, und ist Anlaufstelle für Eltern.

Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes

 

08.02.2012

BJR warnt vor Wegfall des EU-Jugendprogramms „Jugend in Aktion“

Der Bayerische Jugendring (BJR) warnt vor negativen Folgen für die Jugendarbeit in Bayern, sollte die Europäische Union (EU) das bisher eigenständige Förderprogramm „Jugend in Aktion“ ab 2014 im Bildungsprogramm „Erasmus für alle“ aufgehen lassen. Er lehnt die von der EU-Kommission geplante Umstrukturierung ab, die acht verschiedene Förderbereiche in einem gemeinsamen Programm zusammenfasst. Sie hätte erhebliche strukturelle und finanzielle Einschränkungen für die Jugendorganisationen zur Folge. „Die EU-Pläne sind für die Jugendarbeit weder nutzerfreundlich noch transparent. Wir brauchen auch zukünftig ein eigenes Förderprogramm für die Jugend, um den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack.

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Stellungnahme des Bayerischen Jugendrings

Zeitschrift des Bayerischen Jugendrings
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