Praxisbeispiel Schülermentorenprogramm

Beispiele aus der Praxis

Der BJR stellt Ihnen hier eines der vielen guten Beispiele vor, bei denen ein Jugendverband oder -verein mit Schule kooperiert.

Schülermentorenprogramm SMP

Soziale Verantwortung Lernen -  Schülermentor:innen

Träger

Katholische Studierende Jugend (KSJ), Diözese Passau

Schule(n)

Gymnasien in Freyung, Niederalteich, Passau-Freudenhain

Art der Zusammenarbeit

Langfristige Kooperation

Zeit

Während und außerhalb des Unterrichts

Art der Schule

Gymnasium

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an drei niederbayerischen Gymnasien

Beteiligte Fachkräfte

Hauptamtlicher Bildungsreferent der KSJ, erfahrene Teamer, Betreuungslehrer

Finanzierung

Keine Angaben

Organisation der Zusammenarbeit

In den Schulen sind die betreuenden Religionslehrer die ersten Ansprechpartner. Zu ihnen besteht regelmäßig Kontakt. Darüber hinaus gibt es ein jährliches Treffen mit den Direktoren und der KSJ. Die Praxisbegleitung der SMP-Gruppen wird durch Honorarreferenten der KSJ gewährleistet.

  • Die Partizipation der Schüler/-innen im Lebensraum Schule soll gestärkt werden.
  • Schüler/-innen werden zu Mentoren/-innen und dadurch zu Multiplikatoren/-innen an ihrer Schule und tragen zu einem positiven Schulklima bei.
  • Bei ihrem ehrenamtlichen Engagement erleben die Jugendlichen, dass außerschulische Bildung die Lerninhalte und ihre persönliche Entwicklung ergänzt und bereichert.
  • Schulungen von acht Schülern/-innen je Schule
  • Selbstverantwortliche Projekte der Schüler/-innen an den eigenen Schulen (mit Unterstützung von Betreuungslehrern und der KSJ)

In der Vorbereitungsphase artikulieren die Teilnehmenden ihre Vorstellungen und Erwartungen an das Ausbildungsjahr und an die daraus resultierenden Möglichkeiten der Partizipation an der Schule. Während des Grundkurses erarbeiten sie selbstständig Ideen und Konzepte und bereiten diese vor. Während der Praxisphase setzen sie diese selbstverantwortlich um.

Kurzbeschreibung

Schüler/-innen werden ermutigt und in zwei Ausbildungseinheiten (je fünf Tage) qualifiziert, ihren Lebensraum Schule nach eigenen Interessen und Wünschen mitzugestalten. Zwischen dem Grund- und Aufbaukurs führen sie in Eigenverantwortung Projekte an ihren Schulen durch. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Jugendverband der KSJ weiterhin und über den schulischen Rahmen hinaus Projekte in der Jugendarbeit durchzuführen.

Erfahrungen

Nach nunmehr fünf abgeschlossenen Ausbildungsjahrgängen, derzeit befinden wir uns im sechsten, ist das Zwischenresümee ein uneingeschränkt positives. Die Schulleiter der Projektschulen sprechen von einem nicht mehr wegzudenkenden Zugewinn für das Schulleben und das Schulklima. Ursachen dafür, so die Schulleiter, sind auf der einen Seite die Professionalität der Schülermentoren/-innen, die sie im Erdenken, Planen und Durchführen schulischer Projekte erworben haben. Auf der anderen Seite die sehr große soziale Kompetenz, die unbedingte Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung zum/-r Schülermentor/-in ist. Diese dienen hier als Multiplikatoren/-innen in der Schulfamilie und leisten so ihren Beitrag zu einem besseren Für- und Miteinander an ihrer Schule.

Träger

Das Beispiel aus dem Jahr 2015 stammt von: KSJ Diözesanverband Passau