Turm aus vielen Händen

Ehrenamt braucht Anerkennung und Wertschätzung

Junge Menschen engagieren sich gerne und uneigennützig. Dennoch wünschen sie sich Anerkennung für ihr Engagement und Wertschätzung. Während in vielen Verbänden Engagement erst nach mehr als zehn Jahren mit Ehrenzeichen gewürdigt wird, sollten gerade im Jugendbereich andere Formen und Fristen gefunden werden.

Beispielsweise kann ein Jugendleiter/-innen-Treffen mit Kinobesuch und anschließendem Buffett eine Form der Wertschätzung sein. Um geeignete Formen zu finden, sollten Jugendorganisationen gemeinsam mit ihren Ehrenamtlichen attraktive Ideen finden und umsetzen.

Vergünstigungen für Ehrenamtliche mit der Bayerischen Ehrenamtskarte

Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern als Zeichen der Anerkennung unter Federführung des Bayerischen Sozialministeriums eingeführt. Ehrenamtliche, die sich regelmäßig mit mind. 5 Stunden pro Woche engagieren können die Ehrenamtskarte in ihrem Landratsamt oder der Stadtverwaltung beantragen.

Jugendleiter/-innen mit einer Juleica (Jugendleiter/-innen-Card) erfüllen diese Voraussetzungen ohnehin und müssen daher das Engagement nicht extra nachweisen. Es genügt dem Antrag eine Kopie der Juleica beizulegen.

Da sich noch nicht alle Kommunen für die Ehrenamtskarte entschieden haben, zeigt die Übersicht mit weiterführenden Links an, welche Kommunen eine Ehrenamtskarte ausstellen.

Engagement macht kompetent

Für Schülerinnen und Schüler gibt es seit vielen Jahren die Möglichkeit, ihr ehrenamtliches Engagement und die damit verbundene Aneignung von sozialen Komptenzen im Schulzeugnis würdigen zu lassen: Beiblatt Ehrenamt

Wenn junge Menschen sich in Jugendorganisationen, während der Ferienfreizeit oder auch im offenen Treff engagieren, tun sie das, weil es ihnen Spaß macht. Dabei profitieren sie jedoch auch. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, mit Konflikten und Problemen konstruktiv umzugehen und qualifizieren sich über zusätzliche Aus- und Fortbildungen in sozialen, organisatorischen und weiteren spezifischen Bereichen der Jugendarbeit. Junge Menschen eignen sich durch ihr Engagement Schlüsselqualifikationen an.

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